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Die Farben des Fado
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Es war eine nicht sonderlich auffällige Anzeige in einer Lissabonner Tageszeitung: Für eine längere Reise durch Portugal Landsmann mit guten deutschen Sprachkenntnissen gesucht. Ohne recht zu wissen, was ihn erwartet, antwortet Amando. Er ist in Köln aufgewachsen, lebt aber seit vielen Jahren wieder in Portugal. Wer mag die Frau sein, die hinter dieser Anzeige steckt? Als er Hannah zum ersten Mal begegnet, stellt sie sich ihm als Reisejournalistin vor, die für ihre aufwändige Recherche Unterstützung braucht.So ganz mag Amando die Geschichte zwar nicht glauben, scheint die junge Frau doch irgendein Geheimnis zu haben. Trotz seiner Skepsis lässt er sich auf die Reise ein, die beide erst an die Algarve und später in das unbekannte Alentejo führt. Sie verbringen wundervolle Tage, reisen die Küste entlang und entdecken gemeinsam das Hinterland. Hannah ist beeindruckt von Amandos amüsanten wie traurigen Erzählungen über Portugal, seine Literatur und seine Legenden.Als Buchhandelsvertreter liebt er die Bücher, kennt aber auch das Land durch seine vielen Reisen. Doch je mehr sich die beiden kennenlernen, je näher sie sich kommen und schließlich ineinander verlieben, desto größer werden Amandos Zweifel an Hannahs Geschichte. Als sie in Fátima plötzlich verschwindet, macht sich Amando erst große Vorwürfe, sie an diesen Ort gebracht zu haben, um sich dann auf die Suche nach ihr und der Wahrheit zu begeben.

Anbieter: buecher
Stand: 02.07.2020
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Der Atlas der Erinnerung
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Norbert Hummelt erkundet in seinen Erzählungen Landschaften und Orte, literarische und historische Schauplätze. Seine Texte sind eine kostbare Schule der Beiläufigkeit.Das ist wörtlich zu verstehen: Es läuft jemand an etwas vorbei - und findet es merkwürdig. Wichtig ist weniger das Was als das Wann und Wo. Wenn Peter Handke einst auf der Suche nach der "Stunde der wahren Empfindung" war, so beschäftigt sich Hummelt mit dem Ort der nachwirkenden Erfahrung.Wie war das seinerzeit, als halbwüchsiger Westbürger die DDR zu besuchen? Im Gedächtnis blieb die Musik von "Magdeburg" - aber wo ist sie geblieben? Und der große Plattenladen von "Saturn" in Köln - was war dieses einstige Mekka gelebter Musik gegen das öde Schaulager elektronischer Bespaßungsgeräte heutiger Tage? Wie wäre es dagegen, den Dauerlärm des Aktuellen einmal zu verlassen und sich auf die Spuren von Eichendorff in Oberschlesien zu begeben? Und was verbirgt sich eigentlich hinter der Adresse "Blabber 1", an der Günter de Bruyn irgendwo im Brandenburgischen wohnt?Unterwegs zu sein ist für diesen Autor eine Lebens- und Erkenntnisform, wobei es gleichgültig ist, ob er den Orten einstiger Familienausflüge in der Kindheit nachgeht oder durch die Allerweltsstraße flaniert, an der er heute in Berlin wohnt.All dies ist im übrigen keineswegs ein Idylle-Programm; hier ist einer geschichtsbewusst und durchaus kritischen Auges unterwegs. Das Eigenartige aber: In Norbert Hummelts Texten spürt man, dass eigentlich alles interessant und belebend ist - jeder Moment wirklicher Gegenwart und jede merkwürdige Beobachtung, sei sie auch noch so beiläufig.All dies aber vollzieht sich erst in der Sprache - und hier beginnt das große Geheimnis. Das Beglückende: Norbert Hummelt hat ganz daran teil."Die Anhänglichkeit an mein persönliches Eldorado, das zur Verbandsgemeinde Emmelshausen gehört und sich an der Landstraße bis heute mit dem magischen Ortsschild 'Mermuth 1 km' ankündigt, kostete mich in den neunziger Jahren vielleicht eine Reise, die vielen verlockender erscheinen dürfte. Als mich nämlich der Leiter der Berliner Literaturwerkstatt bei einem Bier danach fragte, an welchem Ort in Europa ich jetzt am liebsten sein würde, fiel mir leider nur der Name jenes Dorfes ein, in dem mein Freund Günther, der Dribbelkönig von der Liegewiese, inzwischen Ortsbürgermeister war. Der Literaturmanager konnte damit nichts anfangen; die richtige Antwort wäre Portugal gewesen, denn dorthin fuhr der Literaturexpreß, den er seinerzeit plante."Aus: Meine andere Heimat

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Norbert Hummelt erkundet in seinen Erzählungen Landschaften und Orte, literarische und historische Schauplätze. Seine Texte sind eine kostbare Schule der Beiläufigkeit.Das ist wörtlich zu verstehen: Es läuft jemand an etwas vorbei - und findet es merkwürdig. Wichtig ist weniger das Was als das Wann und Wo. Wenn Peter Handke einst auf der Suche nach der "Stunde der wahren Empfindung" war, so beschäftigt sich Hummelt mit dem Ort der nachwirkenden Erfahrung.Wie war das seinerzeit, als halbwüchsiger Westbürger die DDR zu besuchen? Im Gedächtnis blieb die Musik von "Magdeburg" - aber wo ist sie geblieben? Und der große Plattenladen von "Saturn" in Köln - was war dieses einstige Mekka gelebter Musik gegen das öde Schaulager elektronischer Bespaßungsgeräte heutiger Tage? Wie wäre es dagegen, den Dauerlärm des Aktuellen einmal zu verlassen und sich auf die Spuren von Eichendorff in Oberschlesien zu begeben? Und was verbirgt sich eigentlich hinter der Adresse "Blabber 1", an der Günter de Bruyn irgendwo im Brandenburgischen wohnt?Unterwegs zu sein ist für diesen Autor eine Lebens- und Erkenntnisform, wobei es gleichgültig ist, ob er den Orten einstiger Familienausflüge in der Kindheit nachgeht oder durch die Allerweltsstraße flaniert, an der er heute in Berlin wohnt.All dies ist im übrigen keineswegs ein Idylle-Programm; hier ist einer geschichtsbewusst und durchaus kritischen Auges unterwegs. Das Eigenartige aber: In Norbert Hummelts Texten spürt man, dass eigentlich alles interessant und belebend ist - jeder Moment wirklicher Gegenwart und jede merkwürdige Beobachtung, sei sie auch noch so beiläufig.All dies aber vollzieht sich erst in der Sprache - und hier beginnt das große Geheimnis. Das Beglückende: Norbert Hummelt hat ganz daran teil."Die Anhänglichkeit an mein persönliches Eldorado, das zur Verbandsgemeinde Emmelshausen gehört und sich an der Landstraße bis heute mit dem magischen Ortsschild 'Mermuth 1 km' ankündigt, kostete mich in den neunziger Jahren vielleicht eine Reise, die vielen verlockender erscheinen dürfte. Als mich nämlich der Leiter der Berliner Literaturwerkstatt bei einem Bier danach fragte, an welchem Ort in Europa ich jetzt am liebsten sein würde, fiel mir leider nur der Name jenes Dorfes ein, in dem mein Freund Günther, der Dribbelkönig von der Liegewiese, inzwischen Ortsbürgermeister war. Der Literaturmanager konnte damit nichts anfangen; die richtige Antwort wäre Portugal gewesen, denn dorthin fuhr der Literaturexpreß, den er seinerzeit plante."Aus: Meine andere Heimat

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Norbert Hummelt erkundet in seinen Erzählungen Landschaften und Orte, literarische und historische Schauplätze. Seine Texte sind eine kostbare Schule der Beiläufigkeit.Das ist wörtlich zu verstehen: Es läuft jemand an etwas vorbei - und findet es merkwürdig. Wichtig ist weniger das Was als das Wann und Wo. Wenn Peter Handke einst auf der Suche nach der "Stunde der wahren Empfindung" war, so beschäftigt sich Hummelt mit dem Ort der nachwirkenden Erfahrung.Wie war das seinerzeit, als halbwüchsiger Westbürger die DDR zu besuchen? Im Gedächtnis blieb die Musik von "Magdeburg" - aber wo ist sie geblieben? Und der große Plattenladen von "Saturn" in Köln - was war dieses einstige Mekka gelebter Musik gegen das öde Schaulager elektronischer Bespaßungsgeräte heutiger Tage? Wie wäre es dagegen, den Dauerlärm des Aktuellen einmal zu verlassen und sich auf die Spuren von Eichendorff in Oberschlesien zu begeben? Und was verbirgt sich eigentlich hinter der Adresse "Blabber 1", an der Günter de Bruyn irgendwo im Brandenburgischen wohnt?Unterwegs zu sein ist für diesen Autor eine Lebens- und Erkenntnisform, wobei es gleichgültig ist, ob er den Orten einstiger Familienausflüge in der Kindheit nachgeht oder durch die Allerweltsstraße flaniert, an der er heute in Berlin wohnt.All dies ist im übrigen keineswegs ein Idylle-Programm, hier ist einer geschichtsbewusst und durchaus kritischen Auges unterwegs. Das Eigenartige aber: In Norbert Hummelts Texten spürt man, dass eigentlich alles interessant und belebend ist - jeder Moment wirklicher Gegenwart und jede merkwürdige Beobachtung, sei sie auch noch so beiläufig.All dies aber vollzieht sich erst in der Sprache - und hier beginnt das große Geheimnis. Das Beglückende: Norbert Hummelt hat ganz daran teil."Die Anhänglichkeit an mein persönliches Eldorado, das zur Verbandsgemeinde Emmelshausen gehört und sich an der Landstraße bis heute mit dem magischen Ortsschild 'Mermuth 1 km' ankündigt, kostete mich in den neunziger Jahren vielleicht eine Reise, die vielen verlockender erscheinen dürfte. Als mich nämlich der Leiter der Berliner Literaturwerkstatt bei einem Bier danach fragte, an welchem Ort in Europa ich jetzt am liebsten sein würde, fiel mir leider nur der Name jenes Dorfes ein, in dem mein Freund Günther, der Dribbelkönig von der Liegewiese, inzwischen Ortsbürgermeister war. Der Literaturmanager konnte damit nichts anfangen, die richtige Antwort wäre Portugal gewesen, denn dorthin fuhr der Literaturexpreß, den er seinerzeit plante."Aus: Meine andere Heimat

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Stand: 02.07.2020
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Der Atlas der Erinnerung
31,90 CHF *
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Norbert Hummelt erkundet in seinen Erzählungen Landschaften und Orte, literarische und historische Schauplätze. Seine Texte sind eine kostbare Schule der Beiläufigkeit. Das ist wörtlich zu verstehen: Es läuft jemand an etwas vorbei – und findet es merkwürdig. Wichtig ist weniger das Was als das Wann und Wo. Wenn Peter Handke einst auf der Suche nach der «Stunde der wahren Empfindung» war, so beschäftigt sich Hummelt mit dem Ort der nachwirkenden Erfahrung. Wie war das seinerzeit, als halbwüchsiger Westbürger die DDR zu besuchen? Im Gedächtnis blieb die Musik von «Magdeburg» – aber wo ist sie geblieben? Und der grosse Plattenladen von «Saturn» in Köln – was war dieses einstige Mekka gelebter Musik gegen das öde Schaulager elektronischer Bespassungsgeräte heutiger Tage? Wie wäre es dagegen, den Dauerlärm des Aktuellen einmal zu verlassen und sich auf die Spuren von Eichendorff in Oberschlesien zu begeben? Und was verbirgt sich eigentlich hinter der Adresse «Blabber 1», an der Günter de Bruyn irgendwo im Brandenburgischen wohnt? Unterwegs zu sein ist für diesen Autor eine Lebens- und Erkenntnis form, wobei es gleichgültig ist, ob er den Orten einstiger Familienausflüge in der Kindheit nachgeht oder durch die Allerweltsstrasse flaniert, an der er heute in Berlin wohnt. All dies ist im übrigen keineswegs ein Idylle-Programm; hier ist einer geschichtsbewusst und durch aus kritischen Auges unterwegs. Das Eigenartige aber: In Norbert Hummelts Texten spürt man, dass eigent lich alles interessant und belebend ist – jeder Moment wirklicher Gegenwart und jede merkwürdige Beobachtung, sei sie auch noch so beiläufig. All dies aber vollzieht sich erst in der Sprache – und hier beginnt das grosse Geheimnis. Das Beglückende: Norbert Hummelt hat ganz daran teil. «Die Anhänglichkeit an mein persönliches Eldorado, das zur Verbandsgemeinde Emmelshausen gehört und sich an der Landstrasse bis heute mit dem magischen Ortsschild ‹Mermuth 1 km› ankündigt, kostete mich in den neunziger Jahren vielleicht eine Reise, die vielen verlockender er scheinen dürfte. Als mich näm lich der Leiter der Berliner Literaturwerkstatt bei einem Bier danach fragte, an welchem Ort in Europa ich jetzt am liebsten sein würde, fiel mir leider nur der Name jenes Dorfes ein, in dem mein Freund Günther, der Dribbelkönig von der Liegewiese, inzwischen Orts bürgermeister war. Der Literaturmanager konn te damit nichts anfangen; die richtige Antwort wäre Portugal gewesen, denn dorthin fuhr der Literaturexpress, den er seinerzeit plante.» Aus: Meine andere Heimat

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Es war eine nicht sonderlich auffällige Anzeige in einer Lissabonner Tageszeitung: Für eine längere Reise durch Portugal Landsmann mit guten deutschen Sprachkenntnissen gesucht. Ohne recht zu wissen, was ihn erwartet, antwortet Amando. Er ist in Köln aufgewachsen, lebt aber seit vielen Jahren wieder in Portugal. Wer mag die Frau sein, die hinter dieser Anzeige steckt? Als er Hannah zum ersten Mal begegnet, stellt sie sich ihm als Reisejournalistin vor, die für ihre aufwändige Recherche Unterstützung braucht. So ganz mag Amando die Geschichte zwar nicht glauben, scheint die junge Frau doch irgendein Geheimnis zu haben. Trotz seiner Skepsis lässt er sich auf die Reise ein, die beide erst an die Algarve und später in das unbekannte Alentejo führt. Sie verbringen wundervolle Tage, reisen die Küste entlang und entdecken gemeinsam das Hinterland. Hannah ist beeindruckt von Amandos amüsanten wie traurigen Erzählungen über Portugal, seine Literatur und seine Legenden. Als Buchhandelsvertreter liebt er die Bücher, kennt aber auch das Land durch seine vielen Reisen. Doch je mehr sich die beiden kennenlernen, je näher sie sich kommen und schliesslich ineinander verlieben, desto grösser werden Amandos Zweifel an Hannahs Geschichte. Als sie in Fátima plötzlich verschwindet, macht sich Amando erst grosse Vorwürfe, sie an diesen Ort gebracht zu haben, um sich dann auf die Suche nach ihr und der Wahrheit zu begeben.

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Stand: 02.07.2020
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Retro 2032
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Das politische Europa hat sich aufgelöst, der Norden hat sich vom Süden und Osten abgespalten. Sämtliche Grenzen werden streng bewacht. Flüchtlingsströme sind zum Erliegen gekommen. Die Politik folgt den Interessen der globalen Wirtschaft, angeführt von wenigen multinational agierenden Konzernen. Diverse Freihandelsabkommen haben Europa mit Gentechnik überschwemmt und Sozialstandards pulverisiert. Faschisten der nächsten Generation verstecken sich hinter Massanzügen und jovialen Masken. Sie regieren die Welt, spalten die Gesellschaft in eine kleine, wohlhabende Oberschicht und eine völlig verarmte Mehrheit ohne jegliche Perspektiven. Zwei Frauen aus Köln werden in einem geheimen Labor zu gentechnischen Experimenten missbraucht. Sie planen ihre Flucht. Eine Familie aus dem gescheiterten Portugal und eine deutsch-amerikanische Enthüllungsjournalistin treffen in Brasilien zufällig aufeinander. Im Darknet finden all diese Menschen zusammen und Gründen GeneLeaks, eine Gruppe von Oppositionellen mit klaren Zielen. Auf abenteuerliche Weise gelingt ihnen die Reise nach Deutschland. In einem sicheren Versteck planen sie ihre Aktionen, unterstützt von Wissenschaftlern und abtrünnigen Handlangern der faschistoiden Klasse. Gemeinsam kämpfen sie gegen die Machenschaften der multinationalen Konzerne, doch diese wissen sich zu wehren. GeneLeaks wächst, doch es droht ihnen immer wieder die Zerschlagung. Private Geheimdienste und Mordkommandos kommen ihnen sehr nah. Band 1 der Trilogie Peter J. Lang, geb. 1953, studierte in Köln Geschichte und Ethnologie. Er beschäftigt sich intensiv mit Humangeographie sowie den politischen Folgen der Globalisierung. 1995 wanderte er nach Portugal aus, kaufte einen historischen Bauernhof und gründete dort das Naturschutzprojekt Leben, kurz Spikinet genannt. Im Rahmen der grossen Weltwirtschaftskrise 2008 erlebte er hautnah den Niedergang Portugals und die Folgen einer unsozialen, menschenverachtenden EU-Politik. Die sich bereits abzeichnende Spaltung Europas in einen armen Süden und einen reichen Norden, das Erstarken rechts- und linkspopulistischer Parteien in fast allen EU-Ländern, sowie die rigide Flüchtlingspolitik des Nordens bewegen ihn sehr. Er beschäftigt sich bis heute intensiv mit Themen wie Armutsflucht und Bevölkerungs-wachstum, dem Einsatz von Gentechnik sowie der Privatisierung von Wasser- und Nahrungsressourcen. Die grossen, internationalen Agrarkonzerne sind auch im verarmten Portugal sehr aktiv, somit kennt er die Themen des Thrillers aus eigener Anschauung.

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